Digitalisierung ist hier keine einzelne App, sondern der rote Faden durch den Atlas: Projektbook, Roadmap, Tools, KPI, OEE, Produktionssimulation und später KI-Auswertungen greifen ineinander. Dadurch wird sichtbar, wo Arbeit entsteht, welche Informationen fehlen und welche Themen als Nächstes Priorität haben.
Der erste Schritt bleibt bewusst nicht Automatisierung, sondern sauberes Verständnis. Je besser reale Abläufe, Datenquellen und Verantwortlichkeiten beschrieben sind, desto besser lassen sich Standards, Berichte, Prototypen und Entscheidungen darauf aufbauen.
Verstehen
Dokumentieren
Visualisieren
Analysieren
Optimieren
Digitalisieren
Automatisieren
KI
Wofür die Seite da ist
Sie ist der Einstieg in die digitalen Steuerungsbereiche: Roadmap für Struktur, KPI und OEE für Zahlen, Produktionssimulation für Potenziale und Projektbook für Umsetzung.
Wie gearbeitet wird
Kennenlernen, aufnehmen, 80/20 priorisieren, gemeinsam abstimmen, Standards bauen und erst danach automatisieren. Die Phasen bleiben als Arbeitsprotokoll erhalten, die Links oben führen in die operativen Ansichten.
Erster Fokus
Startpunkt ist München. Die Struktur wird so aufgebaut, dass Abteilungen, Workflows und Systeme dort zuerst sauber verstanden, dokumentiert und priorisiert werden.
KI kommt als Verstärker dazu, sobald Projektbook, Roadmap, Daten, Standards und Verantwortlichkeiten belastbar genug gepflegt sind.
Verknüpfter Bereich
Die Module arbeiten zusammen
Die Roadmap zeigt die Struktur und Abhängigkeiten visuell. KPI und OEE bereiten die spätere Datenbankauswertung vor. Der Produktionssimulator macht mögliche Verbesserungen verständlich. Diese Seite verbindet die Bereiche als gemeinsamer Einstieg.
Startpunkt ist ein klares Bild vom Standort München: Abteilungen, Verantwortliche, Entscheidungswege, bestehende Systeme und Zugriff auf die wichtigsten Informationen.
Ziel
Wissen, wer wofür zuständig ist und wo die wichtigsten Informationen liegen.
Ergebnis
Basisstruktur für München, klare Ansprechpartner, erste Roadmap-Knoten und gesicherte Arbeitszugänge.
Aufgaben
Phase 2
Systemlandschaft & Stammdaten
Alle relevanten Systeme werden aufgenommen: was wird wo gepflegt, welche Daten sind führend, welche Listen laufen parallel und wo entstehen Medienbrüche?
Ziel
Systeme, Datenquellen und Datenqualität je Abteilung greifbar machen.
Ergebnis
Systeminventar mit Datenquellen, Stammdaten und ersten Schwachstellen.
Aufgaben
Phase 3
Workflow-Aufnahme je Abteilung
Die realen Abläufe werden mit den Teams aufgenommen. Wichtig ist der Standardfall, aber auch die Abweichungen durch unterschiedliche Kundenbestellungen.
Ziel
Verstehen, wie Arbeit wirklich durch Widmann läuft.
Ergebnis
Workflow-Steckbriefe mit Input, Output, Rollen, Systemen, Varianten und Schnittstellen.
Aufgaben
Phase 4
Prozessvisualisierung
Die aufgenommenen Abläufe werden so dargestellt, dass Abteilungen, Geschäftsführung und Projektteams sofort erkennen, wo welcher Prozess startet, endet und hakt.
Ziel
Aus Gesprächen werden nachvollziehbare Prozessbilder.
Ergebnis
Visualisierte Kernprozesse, z. B. Lieferant -> Wareneingang -> Qualität -> Lager -> Produktion -> Versand -> Kunde.
Aufgaben
Phase 5
Roadmap strukturieren
Die Roadmap ist die interaktive Landkarte. Dort werden Abteilungen, Prozesse, Systeme, Probleme, Ideen und Abhängigkeiten sichtbar miteinander verbunden.
Ziel
Die Digitalisierung nicht als Liste, sondern als verknüpften Arbeitsstand sehen.
Ergebnis
Kaskadierte Roadmap mit Standort, Abteilungen, Prozessen, Schnittstellen und Themenclustern.
Jetzt wird festgehalten, welche Daten für Entscheidungen wirklich gebraucht werden und welche Kennzahlen später im KPI Dashboard oder OEE Dashboard sichtbar werden sollen.
Ziel
Entscheidungen auf brauchbare Daten stützen.
Ergebnis
Datenquellen-Matrix mit Eigentümer, Aktualität, Qualität, SQL-Vorbereitung und Reporting-Nutzen.
Aufgaben
Phase 7
Engpässe & gemeinsame Probleme
Hier werden die Stellen gesucht, an denen Zeit, Qualität oder Klarheit verloren geht: Rückfragen, doppelte Arbeit, manuelle Listen, fehlende Auswertungen und unklare Übergaben.
Ziel
Die größten Hebel erkennen, nicht die lautesten Einzelthemen sammeln.
Ergebnis
Problemcluster nach Abteilung, Schnittstelle, Ursache und Auswirkung.
Aufgaben
Phase 8
Potenzialanalyse & Standardisierung
Potenziale werden sachlich bewertet: Wie viel Nutzen entsteht, wie hoch ist der Aufwand, welche Risiken gibt es und welche Standards müssen zuerst entstehen? Der Produktionssimulator dient dafür als verständliche Präsentations- und Bewertungsansicht.
Ziel
Verbesserungen priorisieren, ohne vorschnell Tools zu bauen.
Ergebnis
Bewertete Themen mit Nutzen, Aufwand, Risiko, Standardisierungsgrad und Entscheidungsvorschlag.
Aufgaben
Phase 9
Externe Potenziale & Planung
Neben den internen Abläufen werden auch Lieferanten, Regionen, Mengen, Saisonabhängigkeiten, Forecasting und Marktinformationen betrachtet.
Ziel
Früher erkennen, was auf Einkauf, Lager, Verkauf und Spedition zukommt.
Ergebnis
Erste Ideen für Mengenplanung, Frühwarnsysteme, Lieferantenvergleich und bessere Entscheidungsgrundlagen.
Aufgaben
Phase 10
Umsetzung, Reporting & KI-Reife
Am Ende werden die Themen in eine belastbare Umsetzungslogik gebracht: was wird im Projektbook umgesetzt, was fließt in Roadmap, KPI oder OEE, was kommt in Berichte und was ist später für Automatisierung oder KI geeignet?
Ziel
Aus Analyse wird ein steuerbarer Digitalisierungsprozess.
Ergebnis
Projektbook-Aufgaben, Roadmap-Prioritäten, Wochen-/Monatsberichte, Dashboard-Kandidaten, Tool-Prototypen und KI-Kandidaten mit klaren Voraussetzungen.
Aufgaben
Langfristige Vision
Vom Wissen zur digitalen Arbeitsplattform
Digitalisierung wird zur verbindenden Ebene im Atlas: operative Arbeit im Projektbook, Struktur in der Roadmap, Zahlen in KPI/OEE, Potenziale im Simulator und später KI-Auswertungen im AI Logbuch.